Aus der Ordnung der Bereitschaften DRK Landesverband Hessen e.V.:

sie wurde erstellt auf der Basis der vom Bundesverband beschlossenen Rahmendienstordnung;
beschlossen durch die Landesausschüsse der Bereitschaften am 5. April 2014 und am 18. Oktober 2014;
genehmigt durch die Landesversammlung am 8. November 2014.

4.5.2 Kreisbereitschaftsleitung

4.5.2.1 Aufgaben

- Planung und Leitung der Arbeit der Bereitschaften auf Kreisverbandsebene sowie Mitwirkung bei ihrer Gestaltung
- Vorbereitung, Leitung und Nachbereitung der Sitzungen Kreisausschusses der Bereitschaften
- Vertretung der Bereitschaften auf Kreisverbandsebene
- Verantwortung für die Umsetzung der Beschlüsse des Kreisausschusses der Bereitschaften sowie übergeordneter Gremien und ggf. Vertretung der Beschlüsse gegenüber den zuständigen Organen innerhalb des Kreisverbandes
- Verantwortung für die Umsetzung der relevanten Beschlüsse der Organe des Kreisverbandes im Bereich der Bereitschaften
- ggf. Mitwirkung im Ausschuss Ehrenamtlicher Dienst
- Verantwortung für die notwendige Einheitlichkeit der Bereitschaften
- Zusammenarbeit mit dem K-Beauftragten des Kreisverbandes, dem Kreisverbandsarzt und dem Konventionsbeauftragten
- Verantwortung für die Besetzung der Leitung des DRK-Einsatzstabes des Kreisverbandes
- Verantwortung für die Besetzung der Einsatzleitung von Veranstaltungen auf Kreisverbandsebene
- Beratung sowie Hilfestellung bei der Arbeit der Bereitschaften auf Ortsvereinsebene
- Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer des Kreisverbandes und der Kreisgeschäftsstelle
- Prüfung der Wahlvorschläge für Bereitschaftsleitungen
- Bestätigung von Wahlen der Bereitschaftsleitungen
- Ernennung der Führungskräfte für Einsatzformationen innerhalb des Kreisverbandes
- Übergreifende Aufsicht der Fachbereiche, Fachdienste und Fachgruppen, sowie Fachgebiete
- Ernennung von Fachbeauftragten, Fachberatern auf Kreisverbandsebene
- Erstellung eines Geschäftsverteilungsplanes gemäß Muster in der Anlage durch die Kreisbereitschaftsleiter

4.5.2.2 Zusammensetzung
Die Kreisbereitschaftsleitung besteht aus:
- der Kreisbereitschaftsleiterin,
- dem Kreisbereitschaftsleiter,
- den jeweiligen Stellvertretern

Zu der erweiterten Kreisbereitschaftsleitung gehören zusätzlich: 
Als stimmberechtigte Mitglieder: 
- die Fachbeauftragten (auf Entscheidung der Kreisbereitschaftsleitung) und
- die gewählten Gebietsbereitschaftsleitungen (wenn diese Unterstrukturen innerhalb des Kreisverbandes Unterstrukturen gebildet wurden).
Mit beratender Stimme:
- die Fachberater (auf Entscheidung der Kreisbereitschaftsleitung),
- die Praktikanten in der Kreisbereitschaftseitung (wenn vorhanden) und
- der im Kreisverband für die Bereitschaften verantwortliche Mitarbeiter.

Mit Zustimmung des Kreisausschusses der Bereitschaften können zusätzliche stimmberechtigte und auf Beschluss der Kreisbereitschaftsleiter zusätzliche beratende Mitglieder aufgenommen werden.

4.5.2.3 Befugnisse
Die Kreisbereitschaftsleitung ist befugt zur
- Vertretung der Interessen der Bereitschaften des Kreisverbandes in den übergeordneten Gremien der Bereitschaften innerhalb des Landesverbandes
- Festlegung der Mitwirkung der Bereitschaften im Vorstand/Präsidium des Kreisverbandes, unter Maßgabe der Regelungen in der Satzung
- Vertretung der Interessen der Bereitschaften in den Organen und Gremien des DRK auf Kreisverbandsebene
- Vortragsrecht in den Organen des Kreisverbandes
- Vertretung der Kreisverbandsebene der Bereitschaften bei den Ortsvereinigungen
- Teilnahme an Veranstaltungen aller Gliederungen der Bereitschaften im Kreisverband
- Hinzuziehung von zusätzlichen Fachkräften zu ihrer Beratung
- Durchführung der Handlungen, die zur Erfüllung der Aufgaben notwendig sind.