
In den 10 Festtagen waren insgesamt 523 Helfer aktiv und verbuchten rund 1700 Hilfeleistungen. Unterstützt wurden die Kräfte aus dem Hochtaunuskreis von 73 Ortsvereinen aus 29 hessischen DRK-Kreisverbänden. Unter anderem kamen Helfer aus Witzenhausen an der Landesgrenze zu Niedersachsen, der Landeshauptstadt Wiesbaden, dem Odenwald, aus Fuldatal, Fritzlar und Stadtallendorf. Auch aus den direkten Nachbarkreisen Main-Taunus, Friedberg und Limburg-Weilburg kamen Einheiten, ebenso aus Frankfurt. Auch aus Berlin kamen ehrenamtliche Helfer nach Oberursel – das DRK Kronberg unterhält seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen zum Ortsverband Berlin-Zehlendorf. Für die Unterstützung bedankt sich Kreisbereitschaftsleiter Thomas Kapell, der auch am Montag zusammen mit rund 20 Helfern aktiv war, um Fahrzeuge und Material aus den Unfallhilfsstellen und dem Basislager an die Standorte zurückzubringen. Unter anderem ging ein Transport ins Katastrophenschutz Zentrallager Wetzlar, von wo aus das DRK mit Material unterstützt wurde, das normalerweise für Großschadensfälle vorgehalten wird. Darüber hinaus wurden im Laufe des Hessentags insgesamt acht Euro-Paletten an Sanitäts- und Verbandmaterial bestellt und geliefert. Die Ortsvereinigung Oberursel verzichtete für zwei Wochen auf ihre Unterkunft in der Marxstraße, wo das DRK seine Logistik aufbaute und sein Lager unterhielt.
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Das zweite Hessentags-Wochenende wird mit seinen Großveranstaltungen für das DRK und den Malteser Hilfsdienst wieder zur Kraftprobe, denn die beiden Hilfsorganisationen betreuen außer dem normalen Festbetrieb auch die Höhepunkte wie etwa den Auftritt von Linkin-Park, die Musikveranstaltungen im Festzelt An den drei Hasen oder den Festumzug am Sonntag. Darüber hinaus betreut das DRK auch Veranstaltungen, die von der breiten Masse eher unbemerkt bleiben. Am Samstag steht beispielsweise eine Verpflegung für die Teilnehmer eines VdK-Treffens an. Rund 4500 EssensPortionen müssen dann binnen einer Stunde serviert werden.
Der Dienstag war aus Sicht des Sanitätsdiensts der bislang ruhigste Tag des Hessentags. Trotzdem verzeichnete die Einsatzleitung 120 Hilfeleistungen, so dass die 1000er-Marke geknackt wurde.
An den beiden Pfingstfeiertagen hatte das DRK auf dem Hessentag erwartungsgemäß weniger zu tun, als am Samstag. Auch der Hessentags Marathon am Sonntag verlief ruhig - lediglich 20 Teilnehmer mussten sanitätsdienstlich versorgt werden. 209 Hilfeleistungen (Sonntag) und 160 am Montag trugen aber dazu bei, dass der Hessentag die wohl aufwändigste Veranstaltung wird, die das DRK von Personal und auch Material her jemals bewältigt hat. Insgesamt wurden bislang 898 Menschen von DRK und Maltesern versorgt, über 100 davon wurden vom Rettungsdienst in die umliegenden Kliniken gefahren. Die DRK-Lager sind jedoch nach wie vor gefüllt, auch Dank der Hochtaunuskliniken, die an den Feiertagen unbürokratisch benötigtes Equipment nachgeliefert haben.
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